Geschichte

Die Insel Madeira wurde 1419 von den portugiesischen Seefahrern Tristão Vaz Teixeira, Bartolomeu Perestrelo und João Gonçalves Zarco entdeckt, die sie „Insel des Holzes“ nannten, da dieser Rohstoff im Überfluss vorhanden war.

Als die Potenziale der Insel erkannt sowie die strategische Lage der Insel erkannt wurden, begann um das Jahr 1425 die Besiedlung dieser Insel.

Am Anfang wurden von ihrer Bevölkerung landwirtschaftliche Kulturen, wie z. B. Rohrzucker eingeführt, der der Hauptstadt Funchal schnell einen ökonomischen Wohlstand verlieh. Diese Tatsache führte dazu, dass in der Mitte des 15. Jh. die Stadt Funchal und ihr Hafen zu einer obligatorischen Haltestation auf der europäischen Handelsroute wurde.

Das 17. und 18. Jh. war durch das Auftreten einer neuen Kultur gekennzeichnet, die der Wirtschaft der Insel einen erneuen Aufschwung bescherte: der Wein.

Im Laufe des 19. und 20 Jh. entwickelte sich der touristische Sektor und Madeira wurde schnell zu einem obligatorischen Reiseziel für die europäische Aristokratie, die zum Teil ihren zweiten Wohnsitz hier errichteten. Viele waren vor allem von den natürlichen therapeutischen Eigenschaften der Insel angetan.

1976 wurde Madeira eine autonome Region der portugiesischen Republik und bekam somit die Befugnis zur Gesetzgebung.

 
Entdeckung des Archipels von Madeira

Die Seefahrer haben die Insel von Porto Santo im Jahr 1418 nach einem Sturm auf hoher See, in dem ihr Schiff wegen des schlechten Wetters von ihrer Route zur afrikanischen Küste abkam, entdeckt. Nachdem sie viele Tage auf hoher See getrieben sind, haben die Seefahrer eine kleine Insel gesichtet, die sie „Sicherer Hafen“, „Heiliger Hafen“ nannten.
 

Epoche des „weißen Goldes“

Im 15. Jh. begann in Madeira der Anbau von Zuckerrohr, das von Infante Heinrich der Seefahrer aus Sizilien eingeführt wurde.

Mit dem rapiden Wachstum der Zuckerrohrindustrie wurde die Stadt von Funchal zu einem geschätzten Handelszentrum, das von Händlern aus verschiedenen Ländern aufgesucht wurde, wodurch sich die finanzielle Situation der Insel völlig veränderte. 
 

Der Zyklus des Weines

Mitte des 16. Jh. erwähnt der berühmte englische Dramaturg William Shakespeare den bedeutenden Export und Bekanntheitsgrad des madeirischen Malvasiers, als er dem Herzog von Clarence, Bruder des Königs Edward IV von England, den Vorzug des Todes durch Ertrinken in einem Fass dieses Weins darstellte.
  
Therapeutischer und wissenschaftlicher Tourismus

Im 18. und 19. Jh. hat sich Madeira durch ihre klimatischen Eigenschaften und therapeutischen Wirkungen, die sich ab der zweiten Hälfte des 18. Jh. offenbarten, als Aufenthaltsort aufgrund dieser Wirkungen und der bedeutenden prophylaktischen Eigenschaften ihres Klimas bei der Heilung von Tuberkulose hervorgehoben. 
 
Die Anfänge des Tourismus

Im 19. Jh. haben sich die Besucher der Insel in vier große Gruppen aufgeteilt: Kranke, Reisende, Touristen und Wissenschaftler. Der größte Teil der Besucher gehörte zur reichen Aristokratie, wobei die Liste der Aristokraten, Prinzen, Prinzessinnen und Monarchen unendlich schien.
Entwicklung des Transportnetzes

 
In der ersten Hälfte des 20. Jh. konzentrierte sich alles auf den Flugtransport. Die Öffnung zur Welt über diesen Weg begann mit Wasserflugzeugen, die am 15 Mai 1949 zum ersten Mal eingesetzt wurden; es waren Flugzeuge der Gesellschaft „Aquila Airways“. 
 
Autonomie von Madeira

Madeira erhielt ihre politische Verwaltungsautonomie im Jahr 1976, als sie eine autonome Region der portugiesischen Republik wurde. Dies resultierte aus den Ereignissen am 25. April 1974, die den Anfang einer neuen Ära kennzeichneten.
 
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