Musik Im Norden - Barocker MusikZyklus -600 Jahre

  • Musik Im Norden - Barocker MusikZyklus - 600 Jahre
  • Musik Im Norden - Barocker MusikZyklus - 600 Jahre
  • Musik Im Norden - Barocker MusikZyklus - 600 Jahre
  • Fotos
Dieser Barockmusikzyklus „Música a Norte“ (Musik im Norden), war in die Feierlichkeiten zum 600-jährigen Jubiläum der Entdeckung der Inseln Madeira und Porto Santo integriert wurde.
Es ist beabsichtigt, eine der bemerkenswertesten und reichsten Epochen unseres musikalischen Erbes, das sich aus dem 17. bis zum 18. Jahrhundert erstreckte, an das Publikum von Madeira heranzuführen und bekannt zu machen.
In einer Zeit großer Transformationen wurden die Grundlagen für das Musiksystem gelegt, dass wir immer noch verwenden, und bemerkenswerte Komponisten und Werke, die wir alle kennen, geschaffen. 
Der Name „Música a Norte“ (Musik im Norden) für diesen Zyklus beruht auf der Tatsache, dass der Musikzyklus an der Nordküste von Madeira vorgestellt wird, um diesen Gemeinden ein kulturelles Ereignis mit einzigartigen Eigenschaften auf der Insel zu bieten. Dieser Musikzyklus wurde von der Regionalsekretärin für Tourismus und Kultur im August vergangenen Jahres auf dem Kongress „São Jorge – Memória e Futuro“ (São Jorge – Gedächtnis und Zukunft) präsentiert. Die „Barockzeit“ entstand aus der Beziehung zu dem reichen Erbe dieser Gemeinde: die schätzenswerte Mutterkirche von São Jorge. 
Im vorgestellten Programm, das sich auf geistliche Musik konzentriert, werden wir Werke von großen internationalen Komponisten hören, wie etwa Pergolesis Stabat Mater, zusammen mit einem Salve Regina von Alessandro Scarlatti; beide Werke werden in Sopran und Alt und vom Orquestra Barroca de Mateus (Barockorchester Mateus) mit historischen Instrumenten aufgeführt. Es werden auch Werke von Vivaldi und Bach aufgeführt, aber auch von einigen der bedeutendsten portugiesischen Komponisten wie António Teixeira, Carlos Seixas und Francisco António de Almeida, unter anderem, die von zwei Vokalgruppen interpretiert werden, die sich der Interpretation der portugiesischen Polyphonie widmen. Hiermit möchten wir ein wenig von der Musik dieser Zeit auf nationaler und internationaler Ebene bekannt geben.
Alle diese Programme versuchen auf die Fastenzeit, die während dieses Festivals gelebt wird, zu respektieren. Dabei werden Werke bevorzugt, die für diesen Zeitraum komponiert wurden und die zum Nachdenken anregen.

 
MUTTERKIRCHE VON SÃO JORGE
31. MÄRZ (Sonntag) 18:00 Uhr
 
“Pergolesis Stabat Mater” 
„Stabat mater dolorosa juxta Crucem lacrimosa, dum pendebat Filius“
Die schmerzende Mutter am Kreuz stand weinend und sah den hängenden Sohn
 
So beginnt dieses unentbehrliche Werk des Weltbarocks, Pergolesis Stabat Mater, das das Herzstück dieses Programms sein wird. Es ist eines der bekanntesten Werke des Barocks, das auf eindringliche Weise das Leiden Marias vor der Kreuzigung Jesus berichtet. Dieses Werk für Sopran und Alt wurde von einer italienischen Bruderschaft für ihre Meditation am Karfreitag zu Ehren der Jungfrau Maria in Auftrag gegeben und war eine der letzten, die Pergolesi in seinem kurzen Leben (1710-1736) komponierte, aber noch im 18. Jahrhundert bemerkenswerte Erfolge erzielte. Der Text ist ein heiliges Gedicht, das im 13. Jahrhundert von Jacobus de Benedictis geschrieben wurde, für das im Laufe der Zeit Musik von mehreren Komponisten komponiert wurde. Dieses Werk wird in Madeira erstmals in diesem Konzert mit historischen Instrumenten (Barock) präsentiert.
In diesem Programm wird auch ein anderes Werk marianischen Charakters präsentiert: Salve Regina von Alessandro Scarlatti für zwei Stimmen und Orchester, mit dem er einige Ähnlichkeiten hinsichtlich des musikalischen Ambiente aufweist. Auf dem Programm stehen außerdem zwei Instrumentalwerke: ein Konzert von Vivaldi und eine Symphonie von Avondano, die ähnlich wie in der Barockzeit der Chiesa-Sonate üblich darauf abzielen, einen rein instrumentalen Moment zu schaffen, der uns auf die Reflexion und das Hören der heiligen Texte der Vokalwerke vorbereitet. 
 
 
PROGRAMM
 
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Konzert für Streichinstrumente und Continuo in F-Dur RV 138
Allegro - Adagio - Allegro
Alessandro Scarlatti (1660-1725)
Salve Regina für Sopran, Alt, Streichinstrumente und Continuo
João Pedro Avondano (1714-1782)
Symphonie für Streichinstrumente in D-Dur
Allegro - Adagio – Minuetto
Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736)
Stabat mater für Sopran, Alt, Streichinstrumente und Continuo
 
 
ORQUESTRA BARROCA DE MATEUS 
SOLISTEN
MARIANA CASTELO BRANCO / ARTHUR FILEMON
 
Das Orquestra Barroca de Mateus, unter der künstlichen und musikalischen Leitung des Dirigenten und Musikwissenschaftler Ricardo Bernardes, wird von einigen der besten Musiker Portugals und Spaniens gebildet, die sich auf die historisch fundierte Interpretation mit historischen Instrumenten spezialisiert haben.
Das Projekt zur Orchestergründung entstand aus der Tradition, die Marie Leonhardt mit dem Ensemble Barroco de Mateus ins Leben gerufen hatte, in einem Kontext, der heutzutage die musikalischen Aktivitäten der Stiftung der Casa de Mateus wiederherstellt und intensiviert. In den letzten Jahren werden diese Aktivitäten durch die Realisierung der Konzertzyklen Memórias e Caminhos de Mateus und dem Wiederkehr der Internationalen Musiktreffen, die sich auf die Erforschung des Repertoires und der Praktiken der alten und der barocken Musik konzentrieren, geprägt.
Das Repertoire ist umfassend, obwohl es der iberischen Musikproduktion und der italienischen Ästhetik sowie den Auswirkungen in Brasilien und Lateinamerika zwischen dem 16. und Anfang des 19. Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit widmet.
Das Eröffnungskonzert des Orchesters mit dem Titel „Setaro, utopischer Baumeister“ feiert die Verbreitung der Oper im Norden Portugals und in Galizien zwischen den 50er und 70er Jahren des 18. Jahrhunderts sowie ihre Projektion in Brasilien durch das 4. Mateus-Majorat, D. Luís António, Gouverneur der Generalversammlung von São Paulo zwischen 1765 und 1775. Nach diesem Uraufführungskonzert wird das Orchester seine Strategie des Partnerschaftenaufbaus fortsetzen und die Stiftung Casa de Mateus als Pol der künstlerischen Produktion und Bestrahlung in den nationalen und internationalen Plänen bekräftigen.
 
 
Mariana Castelo Branco – Sopran
Arthur Filemon – Alt
Tera Shimizu - Violine I
Miguel Simões - Violine I
César Nogueira - Violine I
Raquel Cravino - Violine II
Álvaro Pinto - Violine II
Paul Wakabayashi - Bratsche
Paulo Gaio Lima - Cello
Marta Vicente - Kontrabass
Catarina Sousa - Cembalo
Ricardo Bernardes - Musikalische Leitung
 
Die Regionalregierung von Madeira fördert über das Regionalsekretariat für Tourismus und Kultur im März 2019 das Projekt „Música a Norte" (Musik im Norden): São Vicente, Porto Moniz, Ponta Delgada und São Jorge sind die Standpunkte auf dem Rundgang des Barockmusikzyklus, der vier Konzerte mit Gesang und Instrumentalmusik bietet. Die Veranstaltung ist in die Feierlichkeiten des 600-jährigen Bestehens von Madeira und Porto Santo einbezogen und beinhaltet Spektakel am 9., 16., 24. und 31. März unter der künstlerischen Leitung von Carlos Antunes.

Musik Im Norden - Barocker MusikZyklus - 600 Jahre

Musik Im Norden - Barocker MusikZyklus - 600 Jahre
Preis: Gratis
Kontakte
Igreja Matriz de São Jorge - Rua Cardeal D. Teodósio de Gouveia 9230-143 São Jorge
Ansehen die Fahrpläne
RODOESTE
Buslinie - 103,138
Besuchen Offizielle website Hinzufügen an Ihre Reise Download full program Zurück
Teilen
Youtube Flicker RSS ISSUU
World´s Leading Island Destination 2018 - WTA Award Discover Madeira SRTC Região Autónoma da Madeira