Ponta do Sol

Ponta do Sol
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An der Südküste der Insel gelegen, ist Ponta do Sol zurzeit der Sitz des Gemeindebezirks und hat circa 8.200 Einwohner auf ihrer Fläche von 43,3 km².
Dieser Gemeindebezirk wird als der heißeste der Insel angesehen, wo die Sonne die meisten Stunden scheint.

Die ökonomische Aktivität basiert auf den primären Sektor, in der sich die Landwirtschaft mit dem Produktionsschwerpunkt von Zuckerrohr und Bananen sowie die Garten- und Blumenkultur hervorheben. Außerdem heben sich der traditionelle Handel und das Hotelgewerbe hervor. Im Bezirk gibt es auch ein Unternehmen, das Pflanzen exportiert.

In diesem Bezirk befindet sich das Gebiet Paul da Serra, das die einzige Hochebene auf der Insel Madeira ist und eine Höhe von 1500 m erreicht. Dieser Ort hat wegen seiner Lage und Ausdehnung einzigartige natürliche Charakteristika, wie z. B. Bereiche mit endemischer Vegetation, zahlreichen Tierarten und Zugvögeln. In Paul da Serra bestehen Windkraftanlagen, die Strom, ohne die Umwelt zu verschmutzen, herstellen.

An diesem Ort kann man auch die Kais der Ponta do Sol, die Lagune von Lugar de Baixo und das Zentrum für subtropischen Blumenanbau besichtigen.

Dieser Gemeindebezirk teilt sich in die Gemeinden Ponta de Sol, Canhas und Madalena do Mar auf.
 
Ponta do Sol
Ponta do Sol verdankt ihren Namen einer felsigen Landspitze, die ins Meer reicht und von der die Sonnenstrahlen reflektiert werden.

Auf historisch-kultureller Ebene bietet diese Gemeinde die Kirche „Nossa Senhora da Luz“, die sich durch das Schnitzwerk und die Statuen auszeichnet, und den Palast „Lugar de Baixo“, der im romantischen Stil erbaut wurde.

Die Kleinstadt Ponta do Sol hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Hier wurden Hotelanlagen von großer Qualität erbaut, die widerspiegeln, dass die Gemeinde auf Tourismus setzt.
 
Canhas
Die Gemeinde Canhas verdankt ihren Namen einem ihrer ersten Besiedler, João de Canha, der Schildknappe des Herzogs von Viseu, D. Diogo.

Die ökonomische Aktivität von Canhas basiert auf der Landwirtschaft. Es bestehen auch noch einige Gewerbe, wie z. B. ein Betonblock- und Zementwerk sowie ein Holzsägewerk.

Die Gemeinde ist für seine interessanten Monumente, wie das der Santa Teresa do Menino Jesus, die Via Sacra und auf der Straße, die zur Hochebene Paúl da Serra führt, das Monument „Senhor da Montanha” und das der „Nossa Senhora da Serra”, bekannt. Hier befindet sich auch die Wasseruhr, die im Jahr 1890 erbaut wurde, und dazu diente, die Wasserverteilung zu regulieren.

Die Gemeinde hebt sich auch als einer der Zugangstore zur Hochebene Paúl da Serra, die große und einzige Hochebene der Insel Madeira, hervor. Ein Ort, der sich dadurch charakterisiert, dass er die Hauptwasserressource ist, der die Bäche speist und die Quelle der größten Wasserläufe ist, die für die Bewässerung der Felder genutzt werden.
 
Madalena do Mar
Mit circa 700 Einwohnern ist die Gemeinde Madalena do Mar wegen ihres charakteristischen Fischerviertels bekannt. Sie liegt direkt an der Gemeinde Ponta do Sol. Man sagt, dass die Gemeinde ihren Namen einem besiedelten Gutshof verdankt, der seit dem Anfang der Besiedlung an diesem Ort bestand, mit einer Kapelle, die der Heiligen Maria Magdalena gewidmet ist.

Während langer Zeit wurde hier Zuckerrohr im großen Stil angebaut und es wurde eine Mühle für die Herstellung von Zucker errichtet, die den Ort in ein bedeutendes Zentrum der Zuckerproduktion verwandelte. Die Grundstücke sind weiterhin sehr fruchtbar für die sogenannten stark zehrenden Kulturen, wobei auch die Produktion von Bananen, die für den Export bestimmt sind, beachtlich ist. Die wirtschaftliche Aktivität dieser Gemeinde basiert auf den primären Sektor, mit der Fischerei und Landwirtschaft, insbesondere die Bananenproduktion.

In dieser Gemeinde befindet sich die Kirche „Santa Maria Magdalena”, die an dem Ort erbaut wurde, wo ursprünglich eine Einsiedelei bestand, deren Bau von Henrique Alemão, der Kavallerist von Santa Catarina, der nach eine Sage, Ladislau IV, der König von Polen, gewesen sein soll, beauftragt wurde.

Der Ort von Moledos, in Madalena do Mar gelegen, hebt sich durch eine Art der Dickblattgewächse (Aichryson dumosum), von der man annimmt, dass sie nur in diesem Gebiet wächst, und durch verschiedene andere Spezies, insbesondere Wassertiere, hervor. Von diesem Ort kann man den Panoramablick auf die Landschaft der Gemeinde von Madalena do Mar bewundern, von dem man die Kirche, die typischen Häuser, die üppig grüne Vegetation und das Meeresufer sehen kann.
 
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